Umzug

Liebe Kunden und Freunde der Hundeschule…

…im März 2020 ist es soweit: Ich werde die Hundeschule und Hundepension Michaela Mundt in Flörsheim, Gewerbegebiet Mainpark, Böttgerstraße 2-14, schließen und mit meinem Betrieb an die Hahnlachmühle in 64589 Stockstadt am Rhein umziehen.

Alle bestehenden Kurse der Hundeschule werden Mitte März in Flörsheim eingestellt, die Hundepension bleibt aber übergangslos bestehen.

Ab Ende März/Anfang April findet die Betreuung der Pensionshunde in den neuen Räumen und Außenanlagen der Hahnlachmühle in Stockstadt statt.

Nach über fünf Jahren Planungs- und Bauphase an der Hahnlachmühle freue ich mich sehr auf die neuen Geschäftsräume, die neue Zwingeranlage, sowie die Ausläufe der Hundepension und die damit verbundenen neuen Herausforderungen.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Kunden, und deren Vierbeiner, für das Vertrauen und die Treue, welches mir in den letzten 17 Jahren in Flörsheim entgegengebracht wurde, und hoffe sehr, dass mir ganz viele Kunden an die Hahnlachmühle nach Stockstadt folgen werden.

Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen!

Viele liebe Grüße

Michaela Mundt

Lorenzo

Wir sind zur Hundeschule von Michaela Mundt gkommen, weil wir die Leinenagression unseres (heute 3-jährigen) Appenzeller Senenhund Rüden einfach nicht in den Griff bekommen haben.

Dabei waren wir über 2 1/2 Jahre in 7 verschiedenen Hundeschulen, haben diverse Einzelstunden genommen, T-Touch-Seminare besucht, etliche Bücher / Videos verschlungen, Bachblüten gegeben und zudem unzählige Hilfsmittel auf den Spaziergängen mit uns rumgeschleppt (Hundepfeife, Schleppleine, Dummy, Clicker, Notfalldrops, Käsehäppchen, Wurfdisc, Halti etc.).

In dieser Zeit haben wir verschiedene Lehrmethoden kennengelernt und einiges falsch gemacht. So hat man uns z.B. gesagt, dass man einen knurrenden Hund bei Menschenberührung nicht korrigiert, da er sonst irgendwann nciht mehr knurrt, sondern direkt zubeißt. So haben wir ihn immer schön alles entscheiden und machen lassen.

Nichts hat geholfen, minimale Erfolge waren immer nur von kurzer Dauer, bis unser Racker wieder die Oberhand hatte. Die agression war mittlerweile zum Ritual geworden.

Wir sind so ziemlich allen Hundebegegnungen aus dem Weg gegangen, konnten in keinen Biergarten gehen, Urlaub am Hundestrand haben wir nur 1x gemacht und dann nie wieder, in den Hundeschulen standen wir immer abseits in der Ecke weit weg von den anderen Hunden (wenn wir nicht schon vorher wegen der Kläfferei und Aufregung des Platzes verwiesen wurden). Im Freilauf war alles entspannter, aber es konnte passieren, dass Lorenzo einfach wegrannte bzw. sich von den anderen Hunden nicht mehr abrufen ließ. Somit hatte er in dieser Zeit so gut wie gar keine Sozialkontakte bzw. Freilauf mehr (außer in der gewohnten Umgebung mit den bekannten Nachbars-Hunden), was mir immer sehr leid tat. Und unser größter Wunsch, mit Lorenzo eine Ausstellung zu besuchen (wo der nächste Rüde in 50cm Abstand sitzt), war für uns in unerreichbare Ferne gerückt. Dabei ist er eine wirklich stattliche Erscheinung.

Eine Kollegin hat mir dann die hundeschule von Michaela Mundt empfohlen. Einer ihrer ersten Sätze ist mir besonders in Erinnerung geblieben: „So wie der Hund jetzt tickt, ist er auf einer Alm in der Schweiz gut aufgehoben, aber hier im RHein-Main-Gebiet funktioniert das so nicht.“ Das war mal eine Ansage! Die ersten Einzelstunden waren dann auch sehr anstrengend, aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Wir mussten einsehen, dass Lorenzo ein frecher „Rüpel“ ist , der dauerhaft Konsequenz und gutes Management benötigt. Bisher konnten wir ihn nicht beeindrucken, aber nun war Schluss mit lustig. Die ersten Verbesserungen waren bald da: Fuß, Sitz, Platz, Bleib und auch der Rückruf saßen nach ein paar Wochen, und wir durften dann endlich am Gruppenkurs teilnehmen! Die allererste Gruppenstunde ohne 60min Dauerbellen, ohne Dauerschnüffeln am Boden, ohne In-die-Leine Rennen und (fast) ohne Rumpöbeln, obwohl die nächsten Hunde direkt links und rechts neben uns waren – wir konnten es kaum glauben. Lorenzo ist auch heute anfangsimmer noch etwas aufgeregt und überdreht schnell, wenn man nicht aufpasst, aber es wird mit jeder Stunde besser und man erkennt auch seine guten Seiten. Wer den Hund vor einem 1/2 Jahr gesehen hat, fragt sich, ob das wirklich derselbe ist.

Mittlerweile dar er sogar an der Spielrunde am Ende teilnehmen und hat endlich wieder Sozialkontakte und kann sich unter seinesgleichen austoben. Das Schöne ist, dass sich das Training auch dauerhaft auf den Alltag überträgt und nicht nur auf dem Hundeplatz stattfindet. Es hat sich vieles verbessert und wir bekommen viel Lob von Nachbarn und anderen Hundebesitzern: entspannte Autofahrten, kein Aufreiten mehr bei den Nachbars-Hunden, weniger Stress bei läufigen Hündinnen, Fahrrad-Ausflüge ohne Leine, besserer Grund-Gehorsam und kein Weglaufen mehr. Dadurch sind wir alle entspannter geworden, wir und auch der Hund. Wir gehen anderen Hunden nun sogar entgegen und verstecken uns nicht mehr im Seitenweg oder Gebüsch. Es ist noch nicht perfekt, wir müssen immer noch aufpassen, aber was 3 Jahre ritualisiert wurde, braucht eben seine Zeit. Lorenzo erkennt langsam seine Grenzen und kommt damit immer besser zurecht.

Michaela Mundt sagt, er wird natürlich kein „Labrador“ mehr, aber das ist ja auch gut so. Wir haben schließlich einen Appenzeller, der für sein Temperament, seine Selbstständigkeit, Furchtlosigkeit und Bellfreudigkeit bekannt ist. Und so soll er auch ein Stück weit sein und bleiben.

Und was soll ich sagen, wir waren zwischenzeitlich sogar auf einer Ausstellung in der Halle, und Lorenzo wurde Bester in seiner Klasse, Bester Rüde und Bester Appenzeller des Tages. Und Ende März wurde er sogar angekört, sprich, er hat den Wesenstest bestenden und darf sich jetzt offiziell Zuchtrüde nennen.

Das alles wäre vor 6 Monaten noch undekbar gewesen, und wir wünschen uns so manches Mal, dass wir diese Hundeschule schon früher entdeckt hätten. Dann wäre manches einfacher gewesen.

lorenzo

Feedback

In dieser Rubrik können Sie lesen, was meine 4-beinigen Kunden und ihre Besitzer über die Arbeit in der hundeschule Michaela Mundt berichten.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

Unsere Philosophie

hundegruppe

Viele Verhaltensprobleme von hunden resultieren daraus, dass der Hund in unserer heutigen Gesellschaft oft nicht mehr als das gesehen wird, was er ist: Ein Abgestammter des Wolfes. Darau ergeben sich einige Punkte, die im Zusammenleben mit dem Hund beachtet werden sollten:

Der Hund als Rudeltier ist auf Beständigkeit in seinem Leben angewiesen. Dazu muss er eine klare Stellung im Ersatzrudel Menschenfamilie zugewiesen bekommen. Dies erreicht man, indem dem Hund Regeln und Grenzen aufgezeigt werden, deren Einhaltung konsequent kontrolliert werden muss.

Innerhalb dieser Regeln kann sich der Hund sicher und frei entfalten und bewegen. Das bedeutet nun keinesfalls, dass der Hund keinen Spaß haben darf und dass ihm ständig alles verboten werden muss.

Ein Hund, der seine Stellung in der Familie kennt und auch nicht dazu neigt, diese permanent in Frage zu stellen, darf beispielsweise auch auf der Couch oder im Bett schlafen, wenn es der Besitzer erlaubt. Wichtig ist nur, dass der Besitzer und nciht der Hund die Regeln aufstellt und dass der Mensch konsequent ist.

Tatsache ist, dass ein Hund, der klare Grenzen von seinem Rudelchef gesetzt bekommt, gelassen und entspannt sich dessen Führung unterwirft. Ein Hund, der dies nicht erfährt, wird sein Rudel in Gefahr sehen, was je nach genetischer Veranlagung dazu führen kann, dass er entweder unsicher und ängstlich reagieren kann, oder er vielleicht versucht, den in seinen Augen unfähigen Rudelführer abzulösen, was im Extremfall zu körperlichen Auseinandersetzungen führen kann.

Abgesehen von der Frage der Rangordnung ist es für einen Hund auch nicht artgerecht, Tag ein, Tag aus, auf der Couch zu liegen und sich ein „Wohlstandsbäuchlein“ anzufuttern. Haben Sie gewusst, dass der Wolf ein ausdauernder Lanstreckentraber ist, der zehn bis zwölf Stunden am Tag läuft?

Auch die meisten unserer Hunde sind in der Lage, mühelos weite Strecken zurückzulegen. Daraus ergibt sich für uns, dass nur ein Hund, der regelmäßig die Möglichkeit zu freiem Auslauf hat, ein wirklich artgerechtes Leben führen kann. Darauf legen wir in unserer Erziehung und Ausbildung einen sehr großen Wert. unserer Meinung nach hat jeder Hund ein Recht auf Freilauf, natürlich nur wenn er einen jederzeit abrufbaren Grundgehorsam zeigt.

Gleiches gilt für die Beschäftigung des Hundes. Es liegt in seiner Natur, mit dem Menschen zusammenzuarbeiten. Ein Hund, der von seinem Menschen Aufgaben gestellt bekommt, wird es ihm mit einem selbstsicheren und gelassenem Wesen danken. Wir bieten ihnen diverse Möglichkeiten, sich über den Gehorsam hinaus sportlich mit ihrem Hund zu betätigen.

Das Ziel unserer Ausbildung ist es immer, Mensch und Hund zu einem harmonischen Team zu machen. Sie haben nicht viel davon, wenn Ihr Hund bei dem Trainer auf dem Hundeplatz auf Wort hört und sobald Sie mit ihm den Platz verlassen haben, macht er  wieder was er will.
Dies bedeutet natürlich auch, dass Sie zu Hause, wenn Sie mit Ihrem Hund wieder in gewohnter Umgebung sind, die neu gelernten Regeln konsequent umsetzen sollten. Die meisten Menschen müssen erst einmal lernen, mit ihrem Hund richtig zu kommunizieren. Doch wenn diese Verständigung erst einmal hergestellt ist, werden Sie schon bald Fortschritte feststellen.

Kimberly Smith

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Ich bin mit Hunden, Katzen und Pferden aufgewachsen. Ich hatte immer ein besonders inniges Verhältnis zu diesen Tieren, deshalb war für mich bald klar, dass ich auch beruflich mit Tieren arbeiten wollte.

Folgende Qualifikationen habe ich dabei erworben:

  • Berufsausbildung zur Pferdewirtin mit Abschluß im Jahr 1987
  • Mein weiterer Lebensweg führte mich in verschiedene Länder wie z.B. USA, Ungarn, England und Griechenland, wo ich weiter in der Ausbildung von Reiter und Pferd, aber auch in der Beratung von Hundebesitzern im Umgang mit ihren Hunden tätig war.
  • Zusätzliche Ausbildung als ABA Therapeutin (Applied Behavior Analysis – eine Behandlungsmethode für Autismus)
  • Zertifizierung als Hundetrainerin mit Sachkunde im Verband Hessischer Hundeschulen
  • Diverse Weiterbildungen und Workshops bei CANIS, dem Zentrum für Kynologie, siehe http://www.canis-kynos.de/veranstaltungen.html
    Schwerpunkt: Familienhundeerziehung

Hunde blieben auch während meiner Berufsausbildung und danach immer meine engen Begleiter. Schon sehr früh bekam ich so genannte „Problemhunde“ überlassen oder unterstützte deren Besitzer dabei, diese wieder in die Familie zu integrieren. Mein Leitmotiv dabei lautet:
Brückenbau zwischen den Ansprüchen und Erwartungen der Menschen an den Hund un den Bedürfnissen des hundes. Es gilt Klarheit zu schaffen zwischen Freiheit und Grenzen für den Hund.

In der Hundeschule Michaela Mundt berate und unterstütze ich Menschen in der Erziehung und Ausbildung ihrer Hunde im Einzelunterricht, in Gruppenkursen und biete Agility Training an.

Michaela Mundt

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Bereits in meiner frühen Kindheit haben mich Hunde fasziniert. Schon damals habe ich micht mit aus der Nachbarschaft geliehenen „Leihhunden“ in der Nähe von benachbarten Hundevereinen herumgedrückt und als zehnjährige durch den Zaun gelinst. Als ich dann endlich meine Eltern „weich gekocht“ hatte und den ersten eigenen Hund halten durfte, habe ich dieses „Hundeplatzfieber“ weiter gelebt und habe mit diesem Mischlingsrüden „Ronny“ meine allerersten Prüfungserfahrungen sammeln dürfen. Nach mehreren erfolgreichen Begleithunde- und Wachhundeprüfungen konnte ich (gerade mal 14 jahre alt) mit diesem Hundauch eine erste Fährtenprüfung erfolgreich ablegen. Auch konnte ich im Turnierhundesportbereich Erfahrungen sammeln und 1982 reichte es sogar einmal zu einem Kreismeistertitel im Turnierhundesport.

Leider musste ich diesen Hund schon 7-jährig nach einer schweren Attacke eines anderen Hundes einschläfern lassen. Die Trauer um meinen besten Freundwar sehr groß und da ich gerade in dieser Zeit auch meine Berufsausbildung zur Tierpflegerin im Frankfurter Zoo absolvierte und wenig Zeit hatte, legte ich eine „hundefreie“ Zeit ein. Aber auch während meiner Lehrzeit legte ich meinen „Schwerpunkt“ in die Beobachtungen und Studien von Caniden. Aber schon bald nach der Berufsausbildung konnte ich das Leben ohne eigenen Hund nicht mehr länger ertragen und ich erfüllte mir wieder den einen großen Wunsch.

1989 trat Rottweilerrüde „Rondo“ in mein Leben. Dieser hund hatte keine Papiere und stammte von einer „Bauernhofzucht“. Mit diesem Hund nahm ich meine Vereinsaktivitäten wieder auf und konnte ihn bis SchH3 un FH ausbilden. Leider war das Triebpotential von „rondo“ ziemlich begrenzt und der Sprung zu Prüfungen außerhalb der Vereinsebene war deshalb nicht möglich.

Durch meine Tätigkeit als Ausbildungswart im GSV Raunheim lernte ich 1990 Veronika Müller aus Wehrheim und ihre Malinoiszucht kennen. Diese Hunderasse mit ihrem Arbeitseifer faszinierte mich so sehr, und 1991 erfüllte ich mir den Herzenswunsch und holte den Malinoiswelpen „Ass“ zu mir.

Mit diesem Hund konnte ich nun sportlich richtig durchstarten. Die Ausbildung war einfach und die Mitarbeit des Hundes war immer gegeben. Auf Anhieb konnte ich die erste Kreismeisterschaft mit dem knapp 2-jährigen „Ass“ im Fährtenhundebereich gewinnen und mich für meine erste Landesmeisterschaft qualifizieren, die wir auch gewinnen konnten. Auch im Schutzhundesport konnte ich mit „Ass“ gleich im ersten Jahr durchstarten und es gelang mir mit diesem Hund auf Anhieb fast alles.

Mit diesem Hund folgten von 1993 bis 2001 die Teilnahme an:

  • 8 x Kreismeisterschaften FH
  • 6 x Kreismeisterschaften SchH
  • 8 x Landesmeisterschaften FH
  • 4 x Landesmeisterschaften SchH
  • 4 x Deutsche Meisterschaften SchH
  • 6 x Deutsche Meisterschaften FH2
  • 4 x Weltmeisterschaften FH
  • 1 x Weltmeisterschaft SchH

Mit „Ass“ konnte ich nach zahlreichen Siegen auf Kreis- und Landesmeisterschaften im Fährtenhunde- und im Schutzhundesport unter anderem das Unglaubliche wahr machen und 1998 den Weltmeistertitel für Fährtenhunde in der Tschechei erringen!!! Außerdem war ich mit diesem einen Hund in einem Jahr auf zwei verschiedenen Weltmeisterschaften in zwei verschiedenen Sportarten.

Während all dieser Zeit habe ich zahlreiche andere Hunde ausgebildet, die nicht in meinem Besitz standen. Zum Beispiel habe ich viele Schäferhunde für einen Frankfurter Züchter im SchH und FH Bereich ausgebildet. Aber auch Rottweiler, Riesenschnauzer, Dobermänner und Malinois wurden von mir auf Prüfungen vorbereitet und auch geführt.
Durch die Tätigkeit des Ausbildungswartes in verschiedenen Vereinen habe ich aber auch viel Kontakt zur Basisarbeit gehabt und wurde immer wieder in der Familienhundeerziehung um Rat gefragt. Direkt nach unserem Sieg bei den Weltmeisterschaften schickte ich „Ass“ in seinen wohlverdienten SchH-Ruhestand und ließ ihn nur noch im FB-Bereich starten. Als Nachwuchs sollte „Vicco Airport Hannover“ und „Derek von der Brunnenstadt“ „dienen“ und in seine Fußstapfen treten, was mir auch mit weiteren Siegen in FH und VGP auf Kreis- und Landesmeisterschaften gelang. 2003 konnte ich mit „Vicci“ sogar den 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Troisdorf belegen, also Deutscher Vizemeister VPG 2003!

2006 beendete ich endgültig meine Sportaktivitäten und schickte meine zwei Malis in Frührente. Sie helfen mir seit dem bei meinem täglichen Geschäft in der Hundeschule, spielen Ablenkung oder ich zeige den Kunden wie manches in der Unterordnung aussehen könnte…

Seit 2003 betreibe ich eine eigene Hundeschule mit eigenem Gelände und gebe dort das über Jahre gesammelte Wissen gerne an Kunden weiter:

1991 + 1993 absolvierte ich im HSVRM einen Ausbildungsleiterlehrgang und erlangte den Sachkundenachweis für Ausbildungswarte, Übungsleiter und Trainer im Verband für das Deutsche Hundewesen.

2003 absolvierte ich im Verband Hessischer Hundeschulen einen Ausbildungsleiterlehrgang, welchen ich erfolgreich mit dem Sachkundenachweis des Landes Hessen, sowie dem Erwerb des Hundetrainerscheines abschließen konnte.

Neben meiner Berufsausbildung zur Zootierpflegerin besuchte ich unter anderem über all die Jahre regelmäßig Weiterbildungen und Workshops, bei denen es immer um das Kernthema Hundeerziehung, Hundeausbildung und Hundebeschäftigung ging.

Begleithundeprüfungskurs

Nachdem Sie mit Ihrem Hund in der Einzelausbildung die grundlegenden Begriffe wie „Fuß“, „Sitz“, „Platz“, „Bleib“ und „Hier“ trainiert haben und die Übungen auch in den Gruppenstunden unter Ablenkung recht ordentlich klappen, gibt es in der Hundeschule Michaela Mundt die Möglichkeit, eine Begleithundeprüfung anzustreben.

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In speziellen Vorbereitungskursen werden die Elemente einer solchen Prüfung nach der jeweiligen Prüfungsordnung (z.B. „bei-Fuß-gehen-mit-und-ohne-Leine“, „Sitz-aus-der-Bewegung“) geübt und schließlich auch die Prüfungssituation simuliert, um Sie und Ihren Hund bestmöglich auf diese wichtige Hürde im Leben eines Hundehalters vorzubereiten.

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Man kann durchaus sagen, dass jeder Hund in der Lage ist, eine solche Prüfung zu absolvieren. In der Hundeschule Michaela Mundt hatten wir vom kleinen Yorki bis zur Deutschen Dogge schon eine große Vielfalt an Rassen und deren Mischlinge, die eine solche Prüfung erfolgreich absolvierten.
Die in der Begleithundeprüfung verlangten Übungen stellen unter anderem typische Alltagssituationen nach und eine bestandene Prüfung bescheinigt dem Hund einen Gehorsam, der ihn für seine Umwelt weder Gefahr noch Ärgernis sein lässt. Weiterhin dient gerade im dicht besiedelten und verkehrsreichen Rhein-Main-Gebiet ein guter Gehorsam nciht zuletzt der Sicherheit des eigenen Hundes.

Und noch etwas: Dem Hundehalter wird in einigen Städten und Kommunen eine Begleithundeprüfung mit einer ermäßigten Hundesteuer gedankt.

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Die von unserer Hundeschule angebotenen Prüfungen finden zum Teil auf unserem eigenen Gelände statt und umfassen:

  • Familienbegleithundeprüfung (FBH) des Verbandes Hessischer Hundeschulen (VHH) für Hunde ab 12 Monate
  • Begleithundeprüfung (BH) des VHH für Hunde ab 15 Monate
  • Begleithundeprüfung (BH) des Deutschen Hundesportverbandes (DHV) für Mitglieder eines Hundesportvereines mit Hunden ab 15 Monate

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Sporthundekurs

Nach erfolgreich bestandener Familienbegleithund- und Begleithundprüfung im Verband Hessischer hundeschulen (VHH) gibt es in der Hundeschule Michaela Mundt die Möglichkeit, sich mit seinem Hund in Richtung Sporthundeprüfung oder Sechskampf zu entwickeln, siehe auch Prüfungsordnung des VHH unter http://verband-hessischer-hundeschulen.de

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Dabei wird das „Team Hund/Mensch“ im Bereich Unterordnung weiter gefordert. Die Unterordnung wird im sportlichen Sinne verfeinert und um Übungen erweitert…

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…und z.B. eine Hindernisparcour in einer vorgegebenen Zeit absolviert.

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Alternativ zur Fährtenarbeit gibt es die Möglichkeit, einen Geländelauf mit angeleintem hund über eine bestimmte Distanz in einer vorgegebenen Zeit zu laufen.

sporthundetraining