Unser erster Pokalwettkampf

…ein erfolgreicher Tag mit tollen Menschen und Hunden!

Am Sonntag, den 6. Mai, sind, bei schönstem Wetter, insgesamt 14 Zweibeiner mit ihren dazugehörigen Hunden von der Hundeschule Michaela Mundt, frühmorgens gegen Norden aufgebrochen.

Der Grund dieser Sonntagsfahrt war, ein vom Verband Hessischer Hundeschulen veranstalteter Pokalwettkampf. In diesem Jahr wurde dieser von der Hundeschule „Gabi´s Hundetreff“ in Schenklenksfeld, einem kleinen verträumten Örtchen, in der Nähe von Bad Hersfeld, am Rande der Röhn, ausgerichtet.

Dieser Wettkampf wird als Mannschaftsveranstaltung ausgetragen, welches bedeutet, dass immer 3 Mensch/Hund-Teams, zusammen als Mannschaft, in der Stufe der Familienbegleithundprüfung gewertet werden.

Kinder und Jugendliche werden als Einzelstarter gewertet.

Als Leistungsrichterin fungierte an diesem Tag Melanie Kuhn, deren Job es war, die Unterordnungs- und Gehorsamsleistungen der einzelnen Hunde mit ihrem Menschen genauestens zu bewerten und am Ende des Tages in eine faire Reihenfolge zu bringen.

Die Hundeschule Mundt war an diesem Tag mit drei Mannschaften und einem Jugendlichen angetreten.

Ein besonderer „Gag“ war, dass wir eine Mannschaft mit braunen Labradoren, eine Mannschaft mit Rassehunden und eine Mannschaft mit Mischlingen nennen konnten.

Nach der Auslosung der Startreihenfolge für die Mannschaften, wurde es erst einmal ernst für unseren Jugendlichen, Jonas Wollstädter, der einmal mit seinem eigenen Hund „Ronja“ und einmal mit seinem „Leihhund“ „Reid“ an den Start ging. Jonas hat noch relativ wenig Erfahrung in dieser Sportart, meisterte seine Unterordnungsübungen mit beiden Hunden trotzdem mit Bravour.

Er belegte mit „Ronja“ den 4. Platz und mit „Reid“ einen beachtlichen 2. Platz!

Nach den Jugendlichen ging es mit den Mannschaften der Erwachsenen weiter.

Annette Diehl-Müller mit Labrador Nero, Larissa Menges mit Labrador Elli und Gabi Zabbei mit Labrador Emma waren als 8. Gruppe am Start und zeigten eine hervorragende Leistung, die nur mit kleinsten Punktabzügen entwertet wurde. Mit der Startnummer 10 waren unsere Mischlinge am Start. Manuela Stahl mit „Trude“, Lisa-Marie Müller mit „Ben“ und Kimberly Smith mit „Reid“ und als 13. Gruppe starteten unsere Rassehunde mit Ilka Schneider-Hummel mit Australien Shepherd „Cook“, Manuela Stahl mit Weimaraner „Maggie“ und Tine Herbert mit Gos d´atura „Yvre“, welche eine hervorragende, tadellose, Vorführung zeigte, die mit voller Punktzahl (100 Punkte!) belohnt wurde.

Insgesamt waren 13 Mannschaften (39Teams) aus den Hundeschulen des Verbandes Hessischer Hundeschulen am Start, unter den es natürlich eine Reihenfolge zu ermitteln galt. Der gut organisierte Wettkampf wurde nun durch die Siegerehrung abgeschlossen. Nach Auswertung der Punkte hatte die Leistungsrichterin Kuhn in einer kurzen Ansprache die Bewertungsgrundlagen noch einmal kurz dargestellt und bedankte sich bei allen für diesen schönen und fairen Wettkampf.

Auf Grund der vorzüglichen Leistung von 292 Punkten, ging der Sieg und der dazu gehörende, jährlich zu vergebene Wanderpokal, an die Mannschaft von unseren Labradoren!

Dieses Ergebnis wurde natürlich von der gesamten Truppe der Hundeschule Mundt gebührend gefeiert, hatte doch niemand mit diesem Sieg bei unserer allerersten Teilnahme bei dieser Veranstaltung gerechnet.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an alle Sieger und VIELEN DANK an diese tolle Wettkampftruppe, mit allen Teilnehmern und dem dazugehörenden Fanclub!

Frühjahrsprüfung 2018

Frühjahrsprüfung in der Hundeschule Mundt

Alle Teams bestehen…

 

Am 29. April führte die Hundeschule Michaela Mundt in Flörsheim bei durchwachsenem Wetter ihre Frühjahrsprüfung durch. Morgens hatte der Wettergott noch etwas schlechte Laune und bescherte uns teilweise ziemlich starken Regen, im Laufe des Tages wurde es aber immer besser.

Am Start waren insgesamt 21 Teams, welche in drei verschiedenen Prüfungsstufen bewertet wurden, den FamilienBegleitHund, den BegleitHund und den Sporthund der Klasse 2

Alle Prüfungen bestehen aus anspruchsvollen Aufgaben, die das Mensch-Hund-Team gemeinsam bewältigen muss.

Alle Teilnehmer der FBH-Prüfung mussten zuerst, vor ihrem ersten Start, einen theoretischen Sachkundenachweis erbringen. Diesen haben natürlich alle Teilnehmer mit Bravour bestanden.

Danach ging es auf den Übungsplatz zur Unterordnung. Hier wurde bei allen Hunden alles Stufen die Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz-, Platz- und Stehübungen aus der Bewegung heraus und die so genante Ablage (der Hund liegt und sein Hundeführer steht ca. 30 Meter entfernt) geprüft. Auch hier haben alle Teams gute bis vorzügliche Leistungen gezeigt, bei welchen die Leistungsrichterin Sarah Dubowy vom Verband Hessischer Hundeschulen oftmals die gezeigten Übungen beloben konnte. Besonders zu erwähnen war hier die Leistung von Mario Kleber und seiner jungen Hündin Loki, die ein hervorragendes Ergebnis von vollen 100 Punkten erreichen konnten!

Danach wurden die Teams im Verkehrsteil auf das Verhalten gegenüber der Umwelt z.B. anderer Hunde, Radfahrern, Joggern, oder heranfahrenden Autos auf öffentlichen Geländen von Herrn Schweiner geprüft.  Auch hier haben alle Vierbeiner der Teilnehmer ihr Wesen und ihr Können souverän bestätigt bekommen.

Alle Teams erreichten das Prüfungsziel und konnten nach dem leckeren  Mittagessen  und der Plünderung des großen Kuchenbüffets (vielen Dank an die fleißigen „Bienchen“) in der anschließenden Siegerehrung voller Stolz ihre Pokale und Urkunden von Leistungsrichterin Dubowy und Hundeschulenbesitzerin Michaela Mundt entgegen nehmen.

Leistungsrichterin Dubowy lobte dabei die hervorragende Arbeit von der Hundeschule und gratulierte zu dieser gelungenen Prüfungsvorbereitung. Bei dieser Prüfung konnte wieder einmal bewiesen werden, dass man mit viel Fachkenntnis, Erfahrung und dem nötigen Fingerspitzengefühl jeden Hund mit seinem Menschen mit einer guten Ausbildung und viel Menschenkenntnis zu einem zuverlässigen Mensch-Hund-Team ausbilden kann, welches im Alltag gut zusammen harmonisiert.

Die Hundeschule bedankt sich bei allen Helfern, besonders dem Verpflegungsteam und bei allen kleinen und größeren „Heinzelmännchen“, die immer wieder nötig sind, um solche Tage zu organisieren und umzusetzen. Außerdem geht ein großes Dankeschön an Sarah Dubowy, die wieder mal  auf sehr sympathische Art und Weise und auch mit dem Quäntchen „Fingerspitzengefühl“ die Prüfung bewertet hat.

Die Platzierungen waren wie folgt:

NAME HUND  WERTNOTE PUNKTE Platz
Familienbegleithunde        
Mario Kleber Loki Vor 100 1
Camilla Eckert Carlo Vorzügl. 96 2
Nathalie Wollstädter Ronja Vorzgl. 96 2
Sandra Müller Oskar Sehr gut 95 4
Marita Bossler Benny SG 93 5
Lisa-Marie Müller Ben Sehr gut 93 5
Sahra Cornelius Denzo Sehr gut 92 7
Claudia XXX Fridolin SG 91 8
Uta Heringer Dingo Sehr gut 91 8
Jennifer Bender Zoe Gut 89 10
Elisabeth Bender Fiete Gut 86 11
Barbara Steiner Tia Gut 84 12
Eva Dreher Albin Gut 83 13
Angela Sokolowski Mogli Gut 80 14
Gabriele Geis Romy Befr. 78 15
Kerstin Koschnitzki Leo Befr. 72 16
Begleithundeprüfung
Larissa Menges Elli Vorzügl. 56 1
Ilka Schmidt Basu Sehr gut 55 2
Karin Haberzettl Henry B 46 3
Kerstin Müller Luke B 47 4
Sporthundprüfung 2
Kim Smith Reid Sehr gut 100-81-90

= 271

1

An alle Teilnehmer ein herzliches Dankeschön und ein BITTE-WEITER-SO!!!

Wir freuen uns auf die nächste Prüfung und auf den Pokalkampf am nächsten Wochenende!

Erfolgreiche Prüfung in der Hundeschule Michaela Mundt

Alle Prüfungsteilnehmer hochzufrieden, mit strahlenden Gesichtern

Bei strahlendem Sonnenschein und beinahe zu hohen Temperaturen für die Hunde gingen insgesamt 17 Teams an den Start um sich den Anforderungen der verschiedenen Prüfungsstufen nach der Prüfungsordnung des Verbandes Hessischer Hundeschulen zu stellen.

An diesem Tag gilt es ein Prüfungsprogramm zu absolvieren, das aus 2-3 Teilen besteht und insgesamt auf die Bewertung des Zusammenspiels zwischen Mensch und Hund, den freudigen Gehorsam und die Sozialverträglichkeit in Alltagssituationen, sowie der Sachkunde der Hundebesitzer ausgelegt ist.

Trotz der bei einigen Teilnehmern stark sichtbaren Nervosität konnte, dank der kompetenten und intensiven vorausgegangenen Ausbildung durch die Hundeschule Michaela Mundt für die Hundeführerinnen und Hundeführer und ihren Vierbeinern, das Prüfungsziel von jedem Teilnehmer erreicht werden. Alle Teilnehmer absolvierten die Prüfung mit Bravour, wobei es aufgrund der zu vergebenen Punktzahlen auch eine Reihenfolge zu ermitteln galt.

Die Leistungsrichterin Sarah Dubowy vom Verband Hessischer Hundeschulen zeigte sich von den vorgeführten Leistungen und der sehr guten Ausbildung sichtlich beeindruckt und bescheinigte allen Teilnehmern das Bestehen der Prüfung.  Natürlich waren alle Hundebesitzer nach der Prüfung sehr stolz auf sich und ihre Vierbeiner und nahmen sehr gerne die „erkämpften“ Pokale und Urkunden entgegen.

Während der Siegerehrung lobte die Leistungsrichterin Dubowy nochmals den hohen Ausbildungs- und Leistungsstand in der Hundeschule und gratulierte der Hundeschulenbesitzerin Michaela Mundt dazu. Diese freute sich ganz besonders über das Prüfungsgesamtergebnis, könnten die dort gezeigten Leistungen von einigen Zwei- und Vierbeinern doch teilweise in kürzester Zeit erreicht werden. Einige der vorgeführten Hunde sind doch noch sehr jung und haben noch eine große Zukunft vor sich.

Ein besonderer Dank geht auch an das Team der Hundeschule hinter Michaela Mundt und die vielen kleinen Helferlein, die nötig sind um so einen Tag so hervorragend zu organisieren und durchzuführen…DANKE an alle!!!

FBH Besitzer Hund Punkte Wertnote
1. Schreiber, Viktoria Marlo 98 Vorzüglich
2. Kaltenbach-Koschnitzki, Karin Lottchen 96 Vorzüglich
3. Böhm, Andrea Rusty 93 Sehr Gut
4. Müller, Kerstin Luke 92 Sehr Gut
5. Starr-Kirk, Frances Barcley 91 Sehr Gut
6. Haberzettl, Karin Henry 87 Gut
7. Hannemann, Petra Nando 84 Gut
8. Menges, Larissa Elli 83 Gut
9. Augustin, Martina BaO 82 Gut
10. Jindra, Bettina Diego 81 Gut
11. Schmidt, Ilka Basu 80 Gut
BH Häbe, Justin Szarik 57 Vorzüglich
Hartert, Melanie Lemon 56 Vorzüglich
Heinrich, Katharina Chuma 48 Gut
SH1 Girardot, Meike Joëlle 100-71-100=271 Sehr gut
SH2 Schreiber, Ulrike Ebano 100-85-99=284 Sehr gut
Walther-Schepanski, Doris Bo 100-80-99=279 Sehr gut

HERBSTPRÜFUNG am 13. November, wieder mal ein rundum gelungener Tag…

Die Hundeschule bedankt sich bei allen Helfern, die zum Gelingen dieser Prüfung beigetragen haben!
Außerdem bedanken wir uns bei dem Leistungsrichter Werner Schweiner, der sehr souverän und  fair alle Teilnehmer bewertet hat. Wir sind sehr stolz auf die Leistungen der Hundeschüler und  bedanken uns besonders bei allen Prüflingen, ohne denen eine solche Prüfung nicht stattfinden kann…

…bis zum nächsten Mal!!!

Prf. Name Hund Punkte WN Platz
FBH Heinrich Chuma 99 V 1.
  Ginz Baxter 98 V 2.
  Fritz Cloe 96 V 3.
  Stahl Joe 92 SG 4.
  Papenfus Ayk 91 SG 5.
  Häbe Szarik 88 Gut 6.
  Heup-M. Riva 87 Gut 7.
  Kneis Marla 87 Gut 8.
  Müller Connor 85 Gut 9.
  Schleicher Balu 84 Gut 10.
           
BH Fritz Jerry-Lee 60 V 1.
  Bitz Bella 54 SG 2.
  Hummel-Schneider Cook 49 Gut 3.
  Pluntke Leon 44 Bef. 4.
           
SH1 Smith Reid 100-96-99=295 V 1.
  Jung Henry 100-94-99=293 V 2.

Becky

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Im Mai 2007 mussten wir unsere Husky-Mix Hündin einschläfern lassen. Bei einem Besuch im Tierheim entdeckten wir die kleine Mischlingshündin Becky. Sie saß zusammengesunken am Rande ihres Zwingers und zuckte ununterbrochen mit ihrem Maul und den Vorderpfoten. Auf Nachfrage wurde uns gesagt, dass Becky eine Straßenhündin war (geschätztes Alter 9 Monate bis maximal 1 Jahr), die erst 4 Wochen im Tierheim saß. Das Zucken ist auf eine Staupe-Erkrankung im Welpenalter zurückzuführen (nervöser Staupetick).

Die Kleine, noch immer halb verhungert, tat uns so Leid, dass wir gleich einen Gassi-Geh Termin vereinbarten. Am nächsten Tag empfing und eine kleine liebe Hündin, die auch gleich bereitwillig mit uns spazieren ging. Aber bevor die Entscheidung für die Übernahme fallen konnte, mussten wir natürlich Becky noch unserer Hündin Laika (Wolfsspitzmix) vorstellen. Schließlich hatte Laika ja auch ein Mitspracherecht! Die zwei verstanden sich und wir übernahmen Becky.

Was keiner zu diesem Zeitpunkt wusste, Becky war trächtig und zwei Wochen später kamen bei uns 5 süße Weplen zur Welt. Mit diesem Tag änderte sich schlagartig Becky’s Verhalten. Uns gegenüber war sie nach wie vor freundlich und anhänglich, aber fremde Personen durften nur unter großem Protest die Wohnung betreten. Auch bei Spaziergängen reagierte Becky nicht mehr gelassen und freundlich auf Hunde sondern ging voll auf Angriff. Wir schoben dieses Verhalten auf die Welpen und hofften, dass es sich später wieder legen würde.

Aber auch nach der Vermittlung der Welpen verschwand die Aggression nicht. Fast allen Hunden begegnete Becky nun feindselig und ihr übergroßes Territorialverhalten wurde auf das gesamte Grundstück ausgedehnt. Sobald es bei uns klingelte, brach Becky in Bellen und Knurren aus. Wenn ein Besucher das Grundstück betrat, ging sie gegen ihn. Ebenso in unserer Wohnung. Das steigerte sich so weit, dass Familienfeiern puren Stress für uns und für den Hund bedeuteten.

Wir waren ja eigentlich keine hundeanfänger und versuchten mit allen uns bekannten Tricks Becky zu erziehen, aber nach einigen Monaten waren wir mit unserem Latein und unseren Nerven am Ende. Wir entschlossen uns professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Bei unserer Tierärztin hatten wir schon den Namen Michaela Mundt gehört, wenn es um Problemverhalten bei Hunden ging. Vom Anruf bis zum Beratungsgespräch vergingen nur wenige Tage. Schon nach der ersten Einzelstunde und den von Michaela Mundt angeregten Veränderungen in unserem Zuhause, änderte sich Beckys Verhalten schlagartig. Wenn es nun an der Tür läutete, erklang nur noch ein Wuff und sie legte sich in ihre neue Hundebox. Die nächsten 3 Einzelstunden führten dazu, dass Becky die Befehle Platz, Sitz, Fuß und Bleib nicht nur kannte, sondern auch ausführte. Jetzt konnten wir am Gruppentraining teilnehmen, bei dem es keine Probleme mehr mit ihren Artgenossen gab.

Durch die Erziehung hat sich Becky innerhalb von 5 Monaten zu einem friedlichen Hund entwickelt, der gerne mit anderen hunden spielt und bis auf wenige Ausnahmen kaum noch bellt. Wenn es bei uns klingelt, geht sie mittlerweile fast ohne einen Laut in ihre Box und wartet dort geduldig ab bis sie den Besuch begrüßen darf.

Für uns ist Hundesport mittlerweile zum Hobby geworden. Becky hat inzwischen, trotz ihrer Beeinträchtigung durch die Staupe, die Familienbegleithundeprüfung mit „sehr gut“ bestanden und wir gehen regelmäßig zum Agility-Training.
Dank der Hilfe von Michaela kommt Besuch nun wieder gerne zu uns und auch das Spazierengehen mit den Hunden macht endlich wieder Spaß.

Irina und Dieter Querfurth mit Laika und Becky

Veröffentlicht unter Becky

Fizko und Bojan

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Dank der kompetenten Anleitung von Michaela Mundt beitze ich heute zwei wohlerzogene Hunde mit denen ich mich im Alltag problemlos bewegen kann. Aber nicht nur das: Durch Michaelas Hundeschule kam ich zum Hundesport, insbesondere zur Fährtenarbeit mit dem Hund. Innerhalb kurzer Zeit konnte ich so unter ihrer Anleitung beide Hunde bis zur FH2 Prüfung bringen und war bereits mehrfach Teilnehmer an Landesmeisterschaften.

Dafür meinen ganz herzlichen Dank an Michaela Mundt, ich kann diese Hundeschule jedem empfehlen, der einen wohlerzogenen Hund haben will!

Hartmut Seehuber mit Fizko und Bojan

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Lotte

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Vor zwei Jahren erfüllte ich mir meinen sehnlichsten Kindheitswunsch: ich schaffte mir meinen ersten eigenen Hund an. Da ich dem Tier mit meinem Alltag in der eigenen Praxis (Osteopathie und Psychologie) gerecht werden wollte, informierte ich mich ausgiebig über sämtliche Hunderassen, Größen und Charaktereigenschaften. Mittelgroß sollte er sein, kein Terrier und kein Jagdhund. Ich blieb bei dem Kromfohrländer hängen: dem idealen Ersthund, leicht zu erziehen, ohne großen Jagdtrieb, der perfekte Familienhund. Und hier war sie, der ersehnte Hund: Lotte – 12 Wochen alt.

Mit 13 Wochen stand Lotte bereits wild bellend im Wald, wenn sie einen anderen Hund aus der Ferne sah, jagte nach Allem, das sich bewegte und interessierte sich grundsätzlich für Alles nur nicht für mich! Ich war regelmäßig der Mittelpunkt sämtlicher Wiesbadener Cafés und Restaurants mit einem Zombie unter dem Tisch jedesmal wenn ein fremder Hund auftauchte. Mein Credo: „Ein Hund hat zu gehorchen in jeder Lebenslage!“ schien plötzlich in unerreichbare Ferne zu rutschen. Diese bösen Überraschungen brachten mich schnell an meine Grenzen, so dass ich mit Lotte in eine Hundeschule ging.

Ich lernte, mich bei Lottes Fehlverhalten seitlich in die Büsche zu schlagen, mich zu verstecken, sie abzulenken, meine aufkommende Wut in einen Sopran-Trällerton umzuwandeln, damit der Hund ein freudiges „Hier“ zu hören bekommt. Ich wurde Profi im Käsewürfel schneiden, hatte permanent matschige Leckerli-Klumpen in irgendwelchen Hosen- und Jackentaschen, machte Schleppleinentraining, clickerte den Blickkontakt zwischen Lotte und mir. Ich glaube, ich habe alle gängigen Hundeerziehungsmethoden ausprobiert, zum einen aus der Not heraus (da bestimmt Probleme konstant als trauriger Begleiter blieben) und zum anderen, weil ich es einfach schaffen wollte. Lotte stellte mit 6 Monaten ihr erstes Reh, das angefahren im Wald stand. Mit 9 Monaten stellte sie ein Pferd auf der Koppel, das ihr einen bösen Schlag mit der Hufe auf den Schädel verpasste. Mit 12 Monaten gab es beinahe Hühnchen zum Abendessen, da sie nur knapp bei einer Alpenwanderung ein Huhn auf einem entfernten Bauernhof verfehlte. Sie stellte seither Heuballen auf dem Feld, Rollkoffer plus ziehende Person in der Stadt, Kleinkinder usw.!

Als mir vorgeschlagen wurde, ich sollte es nun mit einem Halty versuchen, war das Maß meiner Nervenbelastung und Kooperationsbereitschaft voll. Ich hatte keine Lust mehr auf den ganzen Kram (ein Rudelführer clickert schließlich auch nicht den Blickkontakt zu seinem Rudel – Authorität muss doch reichen!). Also entschied ich mich dazu, alle Utensilien (Clicker, Schleppleine, Leckerlies, Pfeife,…) gegen Michaela Mundt einzutauschen!

Eigentlich wollte ich bei Frau Mundt „nur“ Agility machen, da ein ausgelasteter Hund ja ein ruhiger Hund ist. Außerdem sehnte ich mich nach 1½ Jahren Gehorsam üben danach, einfach mal nur Spaß mit Lotte zu haben! Die Begegnung mit Michaela Mundt und die Entscheidung mich mit Lotte in ihre Hände zu begeben, ist für mich bis heute ein Segen (ich glaube für Lotte auch – und für meinen Mann ebenfalls, weil es die erste Erziehungsmethode ist, die er für sinnvoll hält). Endlich sprach mal jemand aus, was mein gefühlter Impuls die ganze Zeit schon war: Lob ja, aber Korrektur eben auch, damit der Hund eine klarere Orientierung hat. Beim Topfschlagen gebe ich ja auch Hilfen in beide Richtungen mit „heiß“ und „kalt“ – so kommt man nunmal schneller und klarer ans Ziel!

Es mag für ein paar wenige Hunde ausreichen, über reines positives Verstärken erzogen zu werden, für den Großteil der Hunde, denen ich im Laufe der Zeit begegnet bin, ist dieses Vorgehen eher verwirrend und zu unklar und führt nicht zum gewünschten Erfolg. Meine Erfahrung ist, dass es dem Hund besser geht, wenn ich als Hundeführer die Entscheidungen treffe und er auf mich reagieren kann und nicht umgekehrt! Dafür muss ich als Hundebesitzer natürlich wissen, was ich von meinem Hund will und das auch durchsetzen – auch wenn es schwer fällt!

Was hat sich seitdem geändert?
Lotte ist immer noch Lotte – und das ist sehr gut so.

Aber sie hat sehr viel gelernt. Sie weiß, dass ein Kommando gilt, egal welche Ablenkung da ist. Sie liegt inzwischen brav unter dem Tisch im Restaurant und Café – auch wenn ein anderer Hund vorbei kommt. Gut – ein kleiner Anflug von Hyperventilieren und kurzes In-ihren-Bart-Geblubber ist noch da, aber Lotte ist eben Lotte! Sie rennt frei bei Fuß am Rad oder beim Joggen, geht sofort ins „Platz“ – egal wie weit sie von mir entfernt ist, ist fast immer abrufbar von anderen Hunden oder wenn sie eine Wildspur in die Nase bekommt, verbellt keine Kinder mehr und bleibt liegen, egal wo ich sie ablege (außer bei Unwichtigkeiten wie einer Prüfung!). Gerade hat sie die Begleithundeprüfung bestanden! Sie hat großen Spaß am Agility (ich auch – es hat unserer Bindung gut getan, da es so stressfrei abläuft – 1000 Dank an Kimberly) und wird inzwischen regelmäßig von meinem Mann, der einen Jagdschein gemacht hat, mit in den Wald und auf den Ansitz genommen.

Auch ich habe viel durch Michaela Mundt gelernt! Ich treffe Entscheidungen inzwischen schneller als Lotte (was unmöglich schien – sehr verwirrend für den armen Hund), ich fühle schneller, was ich von ihr will und nicht will und demonstriere das unmissverständlich (was sie oft genug doof findet, weil es gegen ihren Sturkopf geht) und mir ist egaler, was andere von dem was ich tue, denken (ein wichtiger Punkt bei der Hundeerziehung).
Lotte ist ein toller Hund, wenn auch ein untypischer Kromfohrländer. Ich habe also einen Terrier plus einen Jagdhund (so wie ich es am Anfang genau nicht wollte), dafür habe ich einen intelligenten Hund mit eigenem Kopf, der schnell und gerne Entscheidungen trifft, mit dem ich viel Abwechslung habe und der meinen Mann und mich immer wieder mit neuen Ideen überrascht.

Für mich ist Lotte die absolute Bereicherung seit ich weiß, wie ich mit ihr richtig umzugehen habe. Das verdanke ich ganz klar Michaela Mundt: dafür 1000 Dank!

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Max

max

Vor ungefähr 7 Jahren habe ich meinen Mann überzeugen können, dass wir nach unserer nunmehr eineinhalbjährigen Tochter ein weiteres Familienmitglied in Form eines hundes anschaffen sollten.

Voraussetzungen:

  • nicht zu groß (mein Mann hatte keine Tiererfahrung und einen kleinen Hund kann man ja einfacher handhaben)
  • kinderlieb (wegen unserer damals noch recht kleinen Tochter)
  • muss beim Pferd mitlaufen können
  • darf niemals und unter keinen Umständen Joggern, Radfahrern oder Kindern hinterherrennen (entsprechende Erfahrungen hat er am eigenen Leib erlebt)
  • darf nicht jagen (mein Vater ist Jäger und ich weiß was passieren kann, wenn der Hund unkontrolliert Tiere hetzt!)

Eigentlich waren wir auf der Suche nach einer x-beliebigen Promenadenmischung in Form eines Welpen. In diesem Zusammenhang rief ich die ortsansässige Tierärztin an und fragte sie nach Kunden mit Welpen. Leider – oder Gottseidank – war gerade nichts da. Ein paar Tage später rief sie mich an, es gäbe einen 9-monatigen Jagdhund, der aufgrund eines Herzfehlers wieder an eine Tierschützerin zurückgegeben wurde. Auch Kinder sollte er mögen. Kurzum wir fuhren hin und nahmen ihn mit.

Uns war klar, dass wir von Anfang an Unterstützung benötigen. Die suche nach einer guten hundeschule wurde deutlich beschleunigt, als unser neuer Hund „Max“ sich nach zwei Tagen zwischen mich und meine Tochter stellte und sie anknurrte. Am nächsten Tag hatten wir kurzfristig einen Termin bei Michaela und ein erstes Beratungsgespräch geführt. Uns hat besonders gefallen, dass sie Einzeltermine für das Basistraining macht. So konnten wir und entspannt und ohne Zuschauer auf unser Training konzentrieren.

„Sitz“ und „Fuß“ hat Max in kürzester Zeit gelernt. Bei der weiteren Unterordnung wurde es jedoch schwieriger und wir hatten viel gemeinsame Arbeit vor uns. Später kam Michaela zu mir und meinte, ab jetzt ist es mein Job ihm klarzumachen, wer führt und den Ton angibt. Sie gab mir noch viele hilfreiche Tipps, ohne die ich diesen charakterstarken Hund nciht hätte in meine Familie integrieren können. Aber siehe da, mit sehr viel Konsequenz und unnachgiebigem Training wurde dieser hund unser Traumhund.

Leider musste ich den Schatz nach einem halben Jahr einschläfern lassen, weil der Herzfehler sich als unheil- und untherapierbar herausstellte. Aber seit dem Unterricht bei Michaela war ich in der Lage, nacheinander drei sehr unterschiedliche hunde selbstständig auszubilden und mit ihrer hilfe durch die Begleithundeprüfung zu bringen. Den letzten (Jumbo) sogar mit 100%.

Ich kann jedem nur empfehlen auf der Suche nach einer Hundeschule in Flörsheim-Keramag vorbeizuschauen und ein Beratungsgespräch zu vereinbaren. Das entspannt das Mensch-Hund-Rudel ungemein. Auch heute haben wir noch regelmäßig Kontakt, weil unsere hunde gelegentlich in den Ferien bei ihr bleiben. Sie freuen sich so sehr auf sie, dass ich sie keum von ihr abrufen kann, wenn wir uns beim spazieren gehen im Feld treffen. Ich finde, das sagt alles.

Veröffentlicht unter Max

Jackie

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Jackie habe ich mit rd. zweieinhalb Jahren aus schlechter haltung übernommen. Aufgrund ihrer Mißhandlung galt sie zunächst als „nicht vermittelbar“; sie ließ sich insbesondere nicht anfassen und war angstaggressiv, d.h. suchte immer die weiteste Distanz zum Manschen, schreckte bei jeder Bewegung zurück, hatte Angst vor allem (Hände, Füße, Stöcke etc.), knurrte und schnappte. Die Hündin war überhaupt nicht gewöhnt mit ihrem Menschen einen /gemeinsamen/ Spaziergang zu machen. Dies hatte leider zur Folge, dass sie zunehmend ihren jagdlichen Aktivitäten nachging. Zunächste hieß dies insbesondere in den Büschen stöbern und später – je selbstbewusster sie wurde – auch mal für 40 Minuten zu verschwinden oder im Taunus einem Reh hinterherzujagen. In folge trat das initiale Problem „Angst vor Menschen / Angstaggression“ nach rund eineinhalb Jahren bei mir zunehmend in den Hintergrund, weil sie hier Fortschritte machte; das Jagd-Problem wurde aber immer schlimmer…

Die Hündin ist dann ein Dreivierteljahr nur an der Schleppleine gelaufen. Jackie hat in dieser Zeit gelernt, dass sie nicht in die Büsche darf, im Wlad auf dem Weg bleiben muss, es sich lohnt auf das Frauchen zu achten u.s.w. Aber wenn sie etwas Jagdbares gesehen hat, wollte sie nach wie vor hinterher und hat es auch einmal – trotz Schleppleine – geschafft. Es wurde immer deutlicher, dass wir – mit Motivation & Leckerli – bei diesem Problem ab einer gewissen Stelle nicht mehr weiterkamen und es auch darum ging, klarere Grenzen zu setzen. Zunehmend kam es mir komisch vor, zu jedem Spaziergang eine ganze Ausrüstung (Bällchen, anderes Spielzeug, Leckerli, Schleppleine, Pfeife) mitzunehmen, wo doch vielmehr auch persönliche Authorität gefragt schien udn die Fähigkeit, Kommandos auch „durchholen“ zu können.

Vor diesem Hintergrund haben wir zu Frau Mundt Kontakt aufgenommen. Es vergingen aber noch einige Monate bis wir das Training begonnen haben. Aufgrund der Vorgeschichte von Jackie hatte ich Befürchtungen, dass sie wieder ängstlicher wird wenn ich strenger zu ihr bin. Um es kurz zu machen: Diese Befürchtung war absolut umsonst. Es war für Jackie und mich zwar eine (manchmal schwierige) Umstellung; am Ende des Tages sind wir beide aber viel entspannter. Es hat sich absolut gelohnt und ist wirklich toll nach fast einem Jahr Schleppleine entspannt ohne Leine mit ihr Abends in der Dämmerung an 10 Kaninchen auf dem Feld vorbeizugehen und sie bleibt dicht hinter mir. Ich kann es selbst kaum glauben!!

Resultat des Trainings:

  • Spazierengehen macht uns viel mehr Spaß weil wir beide viel lockerer und entspannter sind
  • Der Hund hört wirklich auf’s Wort
  • Der Hund hat dadurch viel mehr Freiheiten
  • Meine Beziehung zu Jackie ist noch enger geworden weil sie mich jetzt mehr als Führungsperson (neben der Rolle als „Spielkumpel“ und „Futternapf“) wahrnimmt

Außerdem haben wir bei Frau Mundt mit Agility angefangen und auch hier zeigt Jackie, dass sie wesentlich mehr kann als ich ihr zugetraut hätte… Ich hätte nie gedacht, dass sich so schnell so viel ändern lässt!!
Der einzige Fehler von uns war, dass wir das Training bei Frau Mundt nicht schon viel früher angefangen haben…

Mittlerweile haben wir auch die Familienbegleithundeprüfung im Verband Hessischer Hundeschulen bestanden und trainieren weiter für höhere Aufgaben…

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Veröffentlicht unter Jackie