Unsere Philosophie

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Viele Verhaltensprobleme von hunden resultieren daraus, dass der Hund in unserer heutigen Gesellschaft oft nicht mehr als das gesehen wird, was er ist: Ein Abgestammter des Wolfes. Darau ergeben sich einige Punkte, die im Zusammenleben mit dem Hund beachtet werden sollten:

Der Hund als Rudeltier ist auf Beständigkeit in seinem Leben angewiesen. Dazu muss er eine klare Stellung im Ersatzrudel Menschenfamilie zugewiesen bekommen. Dies erreicht man, indem dem Hund Regeln und Grenzen aufgezeigt werden, deren Einhaltung konsequent kontrolliert werden muss.

Innerhalb dieser Regeln kann sich der Hund sicher und frei entfalten und bewegen. Das bedeutet nun keinesfalls, dass der Hund keinen Spaß haben darf und dass ihm ständig alles verboten werden muss.

Ein Hund, der seine Stellung in der Familie kennt und auch nicht dazu neigt, diese permanent in Frage zu stellen, darf beispielsweise auch auf der Couch oder im Bett schlafen, wenn es der Besitzer erlaubt. Wichtig ist nur, dass der Besitzer und nciht der Hund die Regeln aufstellt und dass der Mensch konsequent ist.

Tatsache ist, dass ein Hund, der klare Grenzen von seinem Rudelchef gesetzt bekommt, gelassen und entspannt sich dessen Führung unterwirft. Ein Hund, der dies nicht erfährt, wird sein Rudel in Gefahr sehen, was je nach genetischer Veranlagung dazu führen kann, dass er entweder unsicher und ängstlich reagieren kann, oder er vielleicht versucht, den in seinen Augen unfähigen Rudelführer abzulösen, was im Extremfall zu körperlichen Auseinandersetzungen führen kann.

Abgesehen von der Frage der Rangordnung ist es für einen Hund auch nicht artgerecht, Tag ein, Tag aus, auf der Couch zu liegen und sich ein „Wohlstandsbäuchlein“ anzufuttern. Haben Sie gewusst, dass der Wolf ein ausdauernder Lanstreckentraber ist, der zehn bis zwölf Stunden am Tag läuft?

Auch die meisten unserer Hunde sind in der Lage, mühelos weite Strecken zurückzulegen. Daraus ergibt sich für uns, dass nur ein Hund, der regelmäßig die Möglichkeit zu freiem Auslauf hat, ein wirklich artgerechtes Leben führen kann. Darauf legen wir in unserer Erziehung und Ausbildung einen sehr großen Wert. unserer Meinung nach hat jeder Hund ein Recht auf Freilauf, natürlich nur wenn er einen jederzeit abrufbaren Grundgehorsam zeigt.

Gleiches gilt für die Beschäftigung des Hundes. Es liegt in seiner Natur, mit dem Menschen zusammenzuarbeiten. Ein Hund, der von seinem Menschen Aufgaben gestellt bekommt, wird es ihm mit einem selbstsicheren und gelassenem Wesen danken. Wir bieten ihnen diverse Möglichkeiten, sich über den Gehorsam hinaus sportlich mit ihrem Hund zu betätigen.

Das Ziel unserer Ausbildung ist es immer, Mensch und Hund zu einem harmonischen Team zu machen. Sie haben nicht viel davon, wenn Ihr Hund bei dem Trainer auf dem Hundeplatz auf Wort hört und sobald Sie mit ihm den Platz verlassen haben, macht er  wieder was er will.
Dies bedeutet natürlich auch, dass Sie zu Hause, wenn Sie mit Ihrem Hund wieder in gewohnter Umgebung sind, die neu gelernten Regeln konsequent umsetzen sollten. Die meisten Menschen müssen erst einmal lernen, mit ihrem Hund richtig zu kommunizieren. Doch wenn diese Verständigung erst einmal hergestellt ist, werden Sie schon bald Fortschritte feststellen.